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Packforce Austria

Die „Packforce Austria – Das Österreichische Verpackungsforum“ ist ein Verein zur Förderung der Verpackungswirtschaft in Österreich. Packforce Austria ist im Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement der FH Campus Wien angesiedelt und unterstützt die Weiterentwicklung des österreichischen Verpackungswesens in funktionaler, gestalterischer, ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Packforce Austria fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit von Unternehmen des Verpackungswesens und zeigt die Innovationskraft der Verpackungswirtschaft auf.

Die Verpackungswirtschaft in Österreich umfasst Unternehmen, die am Lebenszyklus einer Verpackung beteiligt sind: Verpackungsdesign und Verpackungsgestaltung, Erzeug von Rohstoffen und Materialkomponenten, die Herstellung von Packmitteln, den Vertrieb und die Abfüllprozesse bis hin zur Wiederverwendung und Verwertung von Verpackungen.

Hauptaufgaben der Packforce:

  • Förderung der Ausbildung in Verpackungstechnologie, im Besonderen des Studienganges Verpackungstechnologie an der FH Campus Wien.
  • Durchführung von wissenschaftlichen, geförderten Kooperationsprojekten entlang des gesamten Lebenszyklus der Verpackung. Packforce wirkt dabei als Branchenorganisation und Projektmanager.
  • Durchführung von Informationsveranstaltungen, Kongressen, Tagungen und Seminaren im Bereich der Verpackungstechnik.
  • Förderung der Kommunikation zum Thema Verpackung durch Publikationen und Veranstaltungen.
  • Büro der WPO – World Packaging Organisation

Packforce Austria ist packstoffneutral und nicht auf Gewinn ausgerichtet.

Packforce Austria ist das österreichische Mitglied in der WPO – World Packaging Organisation. WPO ist die weltweite Organisation der nationalen Verpackungsinstitute und Verpackungsverbände. Seit Jänner 2019 befindet sich das weltweite Büro der WPO in Wien und wird von Packforce Austria betrieben. Für die WPO ist Packforce Austria in verschiedenen Verpackungsprojekten bei internationalen Organisationen tätig.

Branchentreff

Packforce 2019: Circular Economy – Freund oder Feind

 

Zur Packforce 2019 begrüßte Andreas Blaschke, Vorstandsdirektor der Mayr-Melnhof Karton AG zahlreiche Teilnehmer aus der österreichischen Verpackungsindustrie sowie den Präsidenten der World Packaging Organisation Pierre Pienaar.

Der Gastgeber stellt im Anschluss die Entwicklung der Mayr-Melnhof Karton AG, die Divisionen und Produktfelder des Unternehmens, sowie die Neuakquisition Tann Papier vor.

Danach referierten Manfred Tacker und Ernst Krottendorfer von der FH Campus Wien, Fachbereich Verpackungs- und Ressourcenmanagement über die aktuellen Entwicklungen der EU Circular Economy Strategie und den sich daraus ergebenden neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen, vor allem der Erhöhungen der Recyclingquoten für alle Verpackungsmaterialien, insbesondere Kunststoff.

In der Folge stellten Johannes Bergmair, Generalsekretär und Pierre Pienaar, Präsident der World Packaging Organisation, Aufgaben und Themenstellungen ihrer Organisation vor.

Mergers & Acquisitions

Zum 10-jährigen Jubiläum der Pack-Force, dem Branchentreffen der österreichischen Verpackungsindustrie, begrüßten Franz Hiesinger, Finanzvorstand von Mondi Europe & International, und Alfred Fogarassy erneut prominente Vertreter der österreichischen Verpackungsindustrie.

Zu Beginn der Pack-Force begrüßte Eveline Wagner-Hahn die Teilnehmer und stellte die beeindruckende Entwicklung des Standorts Korneuburg der Mondi Business Unit „Consumer Goods Packaging“ vor. Bei der anschließenden Werksführung konnten sich die Besucher eindrucksvoll überzeugen, wie auch ein österreichisches Verpackungswerk weltweit Kunden konkurrenzfähig beliefern kann.

Der Gastgeber skizzierte im Anschluss in den erst kürzlich bezogenen Räumlichkeiten in Wien-Mitte die wichtigsten Akquisitionen der letzten Jahre und wies auf die großen Risiken der – aus seiner Sicht – überteuerten Bewertungen hin. Markus Pellet von BDO Graz legte in einer Analyse der größten Verpackungsdeals der letzten Zeit dar, dass, aufgrund des großen Anlege- und Investitionsdrucks, die dem Kaufpreis zugrunde liegenden EBITDA-Multiples von 4-6 auf 8-10 gestiegen sind und Amortisationsdauern von rund 20 Jahren und mehr hingenommen werden.

Peter Szabó (früher MWV, jetzt ÅR Packaging) berichtete von seinen Erfahrungen aus Sicht des Targets - Gesellschaftsstruktur und Kommunikation können dabei einige Sorgen bereiten.

Abschließend stellte Studiengangsleiter Manfred Tacker die größte Enwticklung der Pack-Force-Initiative vor: Im Herbst 2015 startet das Bachelorstudium „Verpackungstechnologie“ an der FH Campus Wien.

Stimmen der Teilnehmer:

„Wir hätten gerne viel mehr gekauft, setzen auf Grund überzogener Kaufpreise derzeit aber auf organisches Wachstum – teils mit beträchtlichen Investitionen“
Franz Hiesinger, Mondi

„Ein ROI von über 30 Jahren verlangt auch bei gut geplanten Unternehmenskäufen einiges an Mut“
Markus Pellet, BDO Graz

„Bei Akquisitionen kann ein Social Fit der Unternehmen einen Discount von bis zu 20% des Kaufpreises bedeuten“
Roland Schöberl, MCP

„Holen Sie die potenziellen Leichen vor dem Closing aus dem Keller!“
Peter Szabó, ÅR Packaging

„Sehen wir die gestiegenen Kaufpreise positiv: Der Verpackungssektor hat ein neues, besseres Standing bekommen“
Georg-Dieter Fischer, Smurfit Kappaerne viel mehr gekauft, setzen auf Grund überzogener Kaufpreise derzeit aber auf organisches Wachstum – teils mit beträchtlichen Investitionen“
Franz Hiesinger, Mondi

„Ein ROI von über 30 Jahren verlangt auch bei gut geplanten Unternehmenskäufen einiges an Mut“
Markus Pellet, BDO Graz

„Bei Akquisitionen kann ein Social Fit der Unternehmen einen Discount von bis zu 20% des Kaufpreises bedeuten“
Roland Schöberl, MCP

„Holen Sie die potenziellen Leichen vor dem Closing aus dem Keller!“
Peter Szabó, ÅR Packaging

„Sehen wir die gestiegenen Kaufpreise positiv: Der Verpackungssektor hat ein neues, besseres Standing bekommen“
Georg-Dieter Fischer, Smurfit Kapp

Pack-Force 2013: The Value of Innovation

Das Branchentreffen der Verpackungsindustrie fand 2013 bei Vetropack in Pöchlarn statt. Geschäftsführer Johann Reiter begrüßte bei der bereits zum achten Mal stattfindenden Pack-Force die bislang größte Runde an nationalen und internationalen Teilnehmern.

Eindrucksvoll konnte der Gastgeber das Thema Innovation am Beispiel der Einführung von Hartglas in seinem Unternehmen darstellen und die innovative Gesamtausrichtung im Rahmen einer Firmenführung demonstrieren. Christoph Steger von Engel ging in seinem Grundsatzreferat auf den Wert und die Bedeutung der Innovation für Wirtschaft und Gesellschaft ein und stellte dar, wie Innovation bei Engel organisiert und umgesetzt wird.

Es zeigte sich in den nachfolgenden Gesprächen und Statements, dass das Thema Innovation auf vielfältige Weise die Verpackungsmärkte berührt. Wobei dabei Innovation nicht nur als Produktinnovation, sondern vor allem auch als Prozess- und Verhaltensinnovation wahrgenommen wird. Die rasche Veränderung der Märkte und Kundenbedürfnisse verlangt dabei den Unternehmen der Verpackungsindustrie ein hohes Maß an Adaptions-, Veränderungs- und Innovationsbereitschaft ab.

Zukünftig sollen junge, fachübergreifend und vernetzt denkende Menschen in einem Fachhochschulstudium „Industrial Packaging Technology“ an der FH Campus Wien ausgebildet werden.

Die Stimmen der Teilnehmer dazu:

„Mit Innovation kann man Kunden gewinnen und überzeugen. Innovation bringt Kundenbindung und bessere Preise.“
Harald Steiner, Greiner Packaging

„Innovative Ansätze in der Verpackung ergeben sich durch die Verbindung von Drucktechnik und digitalen Medien.“
Alexander Gruber, streulicreations

„Wir sind mit immer kleineren Losgrößen und kürzeren Abrufzeiten konfrontiert. Differenzieren können wir uns aber nur über Innovation und Design.“
Gerhard Gocek, Tannpapier

„In Zeiten der Krise nimmt die Innovationsbereitschaft unserer Kunden ab. Integration und Umsetzung von Innovationen sind wichtige Themen.“
Klaus Hockl, Cardbox Packaging

Pack-Net: Netzwerkvorteile durch Industriekooperation

Namhafte Vertreter der österreichischen Verpackungsindustrie konnte Günter Lehner, CEO der Firma Alpla, im Rahmen der bereits zum siebenten Male stattfindenden Pack-Force im Corporate Technical Center in Hard begrüßen. Diskutiert wurden Ansätze zur Vertiefung der Industriekooperation in der österreichischen Verpackungsindustrie. Es zeigte sich in den Gesprächen, dass Industriekooperation vor allem bei den Themen Employer Branding, Talent Management und Abdeckung spezifischer Ausbildungsbedarfe für die Verpackungsindustrie auf eine große Resonanz stößt. Der zukünftige Bedarf nach gut ausgebildeten Fachkräften stellt eine gewaltige Herausforderung für die Industrie und ihr weiteres Wachstum dar. Um Talente für die Verpackung zu gewinnen, muss sich die Industrie in der Öffentlichkeit deutlich akzentuierter präsentieren und ein spezifisches Ausbildungsangebot in allen Ebenen des Bildungssystems entwickeln.

Ein erfolgreiches Beispiel dazu besteht mit V – Pack in Vorarlberg, wo ein spezielles Programm zur Gewinnung und Förderung von Lehrlingen entwickelt wurde.

Aber auch im Innovationsbereich kann die Vernetzung von Verpackungsunternehmen untereinander und mit Universitäten und Forschungsinstitutionen Grundlagen für zukünftige Erfolge schaffen, wie das erfolgreiche Beispiel des schwedischen Verpackungsclusters Packbridge zeigt.

Stimmen der Teilnehmer dazu:

„Unser Ziel ist die Erhöhung der Produktivität – dazu brauchen wir gut ausgebildetes Personal um das wir kämpfen müssen“
Harald Dür, V-Pack und GIKO Verpackungen

„Wenn du schnell gehen willst - geh allein, wenn du weit gehen willst – geh zusammen“
Per-Stefan Gersbro, Packbridge

„Employer Branding ist ein Schwerpunkt des PPV im heurigen Jahr“
Georg-Dieter Fischer, Smurfit Kappa

PACKWORLD - Strategien für neue Verpackungswelten

Das jährliche Gipfeltreffen der österreichischen Verpackungsindustrie fand in der Greiner Packworld in Oberwaltersdorf statt.

Am 17. November 2011 diskutierte das "Who is Who" der österreichischen Verpackungshersteller aktuelle Branchenthemen. Trotz unsicherer Konjunkturprognosen bieten sich für den Industriezweig viele interessante Chancen.

Auf Einladung von Greiner Packaging bekamen die Teilnehmer die Gelegenheit einer persönlichen Führung durch die Packworld. Kenneth Boldog, Head of Marketing bei Greiner Packaging International, präsentierte das Gebäude und dessen vielfältige Möglichkeiten im Eventbereich. "Das Feedback der Teilnehmer war äußerst positiv. Die Packworld ist für sie als zentraler Ort für Veranstaltungen, die Kunden-Mehrwert schaffen, erste Wahl", freut sich "Hausherr" Willi Eibner, CEO von Greiner Packaging International.

Eibner nahm die offizielle Eröffnung der Pack-Force vor, deren Zielsetzungen zum Einstieg Alfred Fogarassy (Telos) skizzierte. Danach folgten Impulsreferate, die interessante Einblicke in aktuelle Branchenthemen eröffneten:
- Finanz- und Wirtschaftskrise: Aktuelle Situation und weitere Entwicklung, Auswirkungen auf die Industrie (Klaus Vondra, OeNB)
- Die aktuelle Perspektive der Maschinenhersteller (Gerhard Gocek, manroland)
- Die aktuelle Situation aus der Sicht der Metallverpackungsindustrie (Rainer Carqueville, Pirlo)
- A World Class Packaging Business Cluster ? Skåne / Schweden (Roland Schöberl, MCP)
- Aspekte der langfristigen Strategie in der Verpackungsindustrie (Georg-Dieter Fischer, Smurfit, PPV und Ernst Krottendorfer, MCP)

Mit einer überraschend hohen Zahl ließ Gerhard Gocek (manroland) aufhorchen: "Im Jahr 2010 wurden weltweit fast 126.000.000.000 Kilogramm Verpackungen in die Regale gestellt." Er ergänzte: "Die derzeit dynamischste Entwicklung findet eindeutig in Asien statt."

Carpe Crisem

Welche Strategien verfolgen führende Unternehmen der Verpackungsindustrie um unbeschadet durch die Finanz- und Wirtschaftskrise zu kommen, bzw. um gestärkt aus der Krise hervor zu gehen. Spitzenunternehmen der österreichischen Verpackungsindustrie diskutieren ihre Geschäftsmodelle und Maßnahmen zur Anpassung an die geänderten Umfeldbedingungen.

Der Gastgeber der diesjährigen Veranstaltung, Thomas Reisner, Geschäftsführer der Tupack Verpackungen GesmbH, erläuterte sein Krisenrezept: "Qualität ohne Kompromisse" sichert auch in turbulenten Zeiten Tupacks Marktposition auf dem internationalen Parkett. Zusätzlich punkten Familienbetriebe sehr häufig mit Flexibilität und raschen Entscheidungen, gab sich Thomas Reisner überzeugt. Die Führung durch den High-Tech-Standort Parndorf belegte das Gehörte eindrucksvoll.

Weitere Teilnehmerstimmen:

„Technologie und Kundennähe sowie globale Präsenz sichern Marktanteile“
Günther Lehner, CEO Alpla

„Ein sehr vielfältiges Programm an Produkten und Technologien, sowie unterschiedliche Länderschwerpunkte erhöhen die Krisenfestigkeit“
Willi Eibner, CEO Greiner

„Konservative Finanzierung zur Bewältigung der Krise sowie Operational Excellence Programme zur nachhaltigen Verbesserung von Kostenstrukturen und Prozessen“
Rodney Strong, VP European Operations, MeadWestvaco

Profitables Wachstum

Welche Strategie verfolgen Unternehmen, die es schaffen, Wachstum und Profitabilität unter einen Hut zu bekommen? Die österreichische Verpackungsindustrie diskutierte anhand einiger Erfolgsstories aus den eigenen Reihen völlig konträre Geschäftsmodelle, vertikale und horizontale Integration, geographische Märkte und vieles mehr.

Auch mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen weisen die erfolgreichen Unternehmen bemerkenswerte Gemeinsamkeiten auf: Sie entwickeln herausragende Kernkompetenzen, indem sie ihrem Geschäftsfeld durch vertikale Integration die nötige Tiefe geben. Konkurrenten mit weniger Tiefe sind in entscheidenden Disziplinen auf Lieferanten angewiesen und können dem Entwicklungspfad der Technologieführer nicht folgen. Wer diesen Weg über Jahre konsequent geht, kann seinen Kunden die Marktpenetration überlassen und folgt nach, sobald das Marktvolumen dies rechtfertigt. Dies bestätigte auch Dr. Thomas Haller von Simon Kucher & Partners mit seinem Impulsreferat über Hidden Champions.

Mag. Georg-Dieter Fischer lud die Pack-Force-Runde diesmal als Gastgeber zur Smurfit Kappa Corrugated Central Europe nach Haid bei Ansfelden und überzeugte nicht nur als perfekter Gastgeber und Organisator, sondern auch durch seine Ausführungen, die Einblicke in die Marktmechanismen und Strategien der Wellpappeindustrie ermöglichten.

„Wir folgen unseren Kunden in die ganze Welt, unsere Procedures sind aber überall die Gleichen.“
Alexander Draxler, Alpla

„Der hohe Added Value der Verpacker wird im Markt unterschätzt.“
Georg Dieter Fischer, Smurfit Kappa

Best in Sales, Wege aus der Margenfalle

Unter dem Titel „Best in Sales“ standen 2007 Möglichkeiten und Methoden zur Steigerung der Vertriebseffizienz im Fokus des Symposiums. Mehr als 20 Top-Manager der österreichischen Verpackungsindustrie diskutierten über das Leistungsvermögen ihrer Unternehmen im Vertrieb. Als Gastgeber fungierte die Teich AG (eine Tochter der Constantia Packaging) in Weinburg, Niederösterreich.

Die Teilnehmer stellten fest, dass Kostentransparenz nach innen und Preisverantwortung gegenüber ihren Kunden auf Vertriebsebene die wichtigsten Ansatzpunkte für die Verbesserung der Margen sind. Wie dieses in der Praxis genau funktioniert und welche Auswirkungen das auf Prozesse und Organisation haben kann, zeigten jene, die es wissen müssen:

„Erfolgreich durch starke Kundenorientierung und ertragreiches Verkaufen.“
Jan M. Homan, Constantia Flexibles

„Im Vergleich zum Mitbewerb beträgt unser Technologievorsprung zwischen 3 und 15 Jahren.“
Thomas Reisner, Tupack

„Wir verkaufen Wertschöpfung, nicht Papier!“
Georg Dieter Fischer, Smurfit Kappa Interwell

„Transparente Daten und effiziente Tools sind integrative Bestandteile erfolgreicher Kundenbeziehungen.“
Tom Meniga, Freecom

Pack-Brain, ergebnisorientierte Aus- und Weiterbildung


„Die Verpackungsbranche nützt ihre Chancen am Arbeitsmarkt noch nicht optimal“. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer und bezogen sich damit auf das vorhandene Bildungsangebot und die Wahrnehmung der Branche bei Schülern, Lehrlingen und Universitätsabsolventen. Dabei hätten die Verpacker alle Trümpfe in der Hand, sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren: national und international erfolgreich am Markt – teils Weltmarktführer mit besten Entwicklungschancen für Facharbeiter und Führungskräfte.

Einige wenige Unternehmen haben diese Herausforderungen bereits hervorragend für sich gelöst. Die Palette der Möglichkeiten reicht von Standortmarketing an Schulen und Universitäten und der aktiven Gestaltung von Ausbildungsplänen, wie beispielsweise die Kombination von Lehre und HTL, bis hin zu freiwilligen Sozialleistungen. Maßnahmen, Kosten und Ergebnisse wurden detailliert diskutiert, wie auch deren Übertragbarkeit auf unterschiedliche Unternehmensgrößen und Regionen.

Ergebnisverbesserung durch Qualifizierung und Führungskräfteentwicklung

Personalentwicklung hat in vielen Unternehmen noch nicht den Sprung zu einem Instrument der Produktivitätssteigerung geschafft. Weiterbildung ist immer noch Holschuld, dementsprechend mager sind auch die Resultate. Dass es aber auch anders funktioniert, konnte anhand von konkreten Beispielen gezeigt werden. Die Teilnehmer reflektierten ihre Erfahrungen und wie die spezifischen, für das eigene Unternehmen erfolgsrelevanten Fähigkeiten erkannt und gezielt gefördert werden können:

„Die Vorbildwirkung des Managements ist unser wichtigster Treiber der Unternehmenskultur.“
Willi Eibner, Greiner Packaging

 „Ergebnisorientierung und Praxistauglichkeit sind bei Aus- und Weiterbildungsaktivitäten das Gebot der Stunde.“
Roger Roth, IPI

„Know-how und Innovationskraft sind Voraussetzungen für überlegene Produkte.“
Wolfgang Plasser, Lenzing Plastics

Pack-Force, Operational Excellence

Im Rahmen der ersten Pack-Force im Wiener Hotel Le Meridien diskutierten Vertreter österreichischer Topunternehmen, wie sie sich für den globalen Wettbewerb gerüstet haben. Die Ansätze waren zahlreich und erwartungsgemäß auch höchst unterschiedlich: Vom Fokus auf die Unternehmenskultur bis hin zu straffen Vorgaben für jährlich zu realisierende Produktivitätssteigerungen. Mit oder ohne externe Unterstützung, vor allem aber mit höchster Beanspruchung für die gesamte Organisation gilt es, die vorhandenen Potenziale zu erkennen und zu realisieren.

Dabei zeigte sich, dass nur diejenigen Unternehmen gute Gewinne schreiben, die es darüber hinaus auch geschafft haben, Freiraum für starke Kundenorientierung zu erkennen und zu nutzen. Die Erfolgreichsten der Branche erzielen höhere Preise als die Konkurrenz, weil ihre Produkte aufgrund technologischer Überlegenheit mehr Kundennutzen bieten.

„Die Reduktion der Business-Komplexität ist einer unserer Erfolgsfaktoren.“
Andreas Blaschke, Mayr-Melnhof Packaging

„Die Champions der Branche zeigen in der Material- und Personalkostenentwicklung ihre Umsetzungsstärke.“
Roland Schöberl, MCP

„Unser Ziel: 7% Produktivitätssteigerung per annum!“
Mondi Packaging